Um die richtige Wirkung für das fertige Wasserspiel zu erzielen, muss man sich der Unterschiede der einzelnen Wasserspiele und deren Möglichkeiten bewusst sein.
Dafür haben wir 10 Grundregeln, die bei der Planung beachtet werden müssen.
- Nicht unter Bäumen:
Herabfallendes Laub, Insekten und Vogelexkremente verunreinigen das Wasser und können den Ansaugfilter im Pumpenkreislauf verstopfen. - Nicht in Windschneisen
Ungünstige Windverhältnisse zerstören das gewünschte Wasserbild und können das Wasser der Fontänen über den Beckenrand hinaustragen. Die Fontäne darf nicht größer sein als ihr Abstand zum Beckenrand. - Wassersparende Beckentiefe
Wegen der zur Beckenreinigung notwendigen Wasserwechsel und um Unfälle zu vermeiden, sollte die Becken- und damit die Wassertiefe nur so tief wie erforderlich sein. - Schutz durch Abdeckroste
Die Vertiefungen im Becken, die zur Unterbringung der Technik notwendig sind, sollten durch Roste abgedeckt werden. - Überlauf-Abfluss zum Kanal
Zur bequemen Entleerung und Reinigung des Beckens sollte unbedingt ein Überlauf- Abfluss zum Kanal vorgesehen werden. - Frischwasserzuleitung
Speziell bei öffentlichen Anlagen sollte unbedingt eine fest verlegte Frischwasserleitung mit automatischer Nachspeisung und Pumpentrockenlaufschutz vorgesehen werden. - Sicherung der Stromzuführung
Stromzuführungen sollten durch ein Kabelschutzrohr ins Springbrunnenbecken verlegt werden; bei öffentlichen Anlagen ist das unerlässlich. - Wahl der richtigen Pumpe
Springbrunnenpumpen sind harten Dauerlauf-anforderungen ausgesetzt und müssen daher für ihren Einsatzzweck speziell entwickelt und gebaut sein. - Wahl der richtigen elektrischen Schaltanlage
Die elektrischen Schaltanlagen müssen auf die Pumpen und Beleuchtungskreise abgestimmt und mit den besonderen Schutz- und Sicherheitseinrichtungen für Springbrunnenanlagen versehen sein. - Sicheres Überwintern
Schon bei der Planung sollten Vorkehrungen zur Überwinterung berücksichtigt werden. Vor allem die Pumpen müssen frostsicher untergebracht werden können.